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Ratgeber · Brandschutz-Compliance Schweiz

Software für Brandschutzbeauftragte: Fristen, Begehungen und Mängel im Griff

Wer in einer Schweizer Liegenschaft den Brandschutz verantwortet — als brandschutzbeauftragte Person, Sicherheitsbeauftragte:r (SiBe) oder QS-Verantwortliche:r — trägt wiederkehrende Aufgaben: Inventar, Wartungsfristen, Begehungen, Mängelverfolgung und den Nachweis gegenüber Feuerpolizei und Versicherung. Software für Brandschutzbeauftragte bündelt diese Aufgaben in einem System: pro Liegenschaft, mit automatischer Fristenüberwachung und revisionssicherem Export.

Die Rolle in der Schweiz: delegiert, aber verantwortungsvoll

Rechtlich verantwortlich für den Brandschutz ist die Eigentümerschaft bzw. die Betreiberin. Sie delegiert die operativen Aufgaben — je nach Organisation an die Bewirtschaftung, eine sicherheitsbeauftragte Person oder eine externe Fachkraft. Die VKF-Richtlinie zur Qualitätssicherung im Brandschutz kennt vier QSS-Stufen; je höher die Stufe, desto formeller die geforderte Qualitätssicherung. Die laufende Totalrevision (Projekt BSV 2026) verstärkt die Eigenverantwortung und macht die Pflichten der einzelnen Rollen expliziter — wer die Aufgaben trägt, braucht einen belastbaren Nachweis, dass sie erfüllt sind.

Sechs Aufgaben — und wie Software sie trägt

Anlagen-Inventar führen

Jede Brandschutzeinrichtung ist mit Standort, Typ und QR-Label erfasst — pro Liegenschaft, auf dem Grundrissplan verortet.

Wartungs- und Kontrollfristen überwachen

Fristen werden pro Einrichtung automatisch berechnet und überwacht; fällige Prüfungen melden sich, bevor sie überfällig sind.

Begehungen durchführen

Das Inventar ist die Checkliste: Begehung per QR-Scan, jeder geprüfte Punkt mit Zeitstempel, Protokoll ohne Nacharbeit.

Mängel verfolgen

Mängel mit Foto, Klassifizierung, Verantwortlichkeit und Frist — offen sichtbar, bis die Behebung nachgewiesen ist.

Instruktion und Organisation

Hauswarte und Servicefirmen dokumentieren ihre Kontrollen selbst — per QR-Scan ohne Login, ohne Schulungsaufwand.

Nachweis gegenüber Behörden und Versicherung

Das vollständige Brandschutzdossier steht als revisionssicherer PDF-Export bereit — Historie, Fotos und Zeitstempel inklusive.

Woran die Rolle ohne Werkzeug scheitert

Nicht am Fachwissen — an der Logistik. Prüfberichte kommen per E-Mail, Sichtkontrollen stehen auf Papier beim Hauswart, die Fristenliste lebt in Excel und gilt nur, solange jemand sie pflegt. Wer mehrere Liegenschaften betreut, verbringt die Zeit mit Nachfragen und Zusammensuchen statt mit den Mängeln, die tatsächlich Risiko bedeuten. Eine dedizierte Brandschutzdokumentation-Software dreht das um: Die Erfassung passiert dort, wo gearbeitet wird — am Gerät, per QR-Scan —, und die verantwortliche Person sieht im Dashboard, wo Handlungsbedarf besteht.

Für die Begehung heisst das: Das Inventar ist die Checkliste, Mängel entstehen mit Foto direkt vor Ort. Und das Brandschutzdossier ist kein Projekt vor der Feuerpolizei-Kontrolle mehr, sondern ein Abfallprodukt des Tagesgeschäfts.

Häufige Fragen zur Software für Brandschutzbeauftragte

Braucht jede Liegenschaft eine brandschutzbeauftragte Person?
Das hängt von Nutzung, Grösse und Risiko ab. Die VKF-Richtlinie zur Qualitätssicherung im Brandschutz kennt vier QSS-Stufen; je nach Stufe sind definierte Verantwortlichkeiten für die Qualitätssicherung gefordert. Unabhängig davon gilt: Die Eigentümerschaft bzw. Betreiberin muss den Brandschutz organisieren — in der Praxis benennt sie dafür eine verantwortliche Person, ob mit oder ohne formellen Titel.
Was macht eine sicherheits- oder brandschutzbeauftragte Person konkret?
Sie ist die operative Drehscheibe des Brandschutzes einer Liegenschaft oder eines Portfolios: Anlagen-Inventar aktuell halten, Wartungs- und Kontrollfristen koordinieren, Begehungen durchführen, Mängel zur Behebung bringen, Hauswarte und Servicefirmen instruieren und den Nachweis für Feuerpolizei und Versicherung bereithalten.
Welche Funktionen muss Software für diese Rolle mitbringen?
Die fünf Kernfunktionen: ein Asset-Inventar pro Liegenschaft, automatische Fristenüberwachung, mobile Erfassung für Kontrollen und Begehungen (idealerweise per QR-Scan ohne Login), ein Mängel-Workflow mit Verantwortlichkeit und Frist sowie ein revisionssicherer Dossier-Export. Alles Weitere ist Komfort.
Kann der Hauswart die laufenden Kontrollen übernehmen?
Ja — und genau so ist es in den meisten Liegenschaften organisiert: Der Hauswart führt die laufenden Sichtkontrollen durch, die verantwortliche Person koordiniert Fristen, Begehungen und Mängelbehebung. Wichtig ist, dass die Kontrollen dokumentiert ankommen. Bei FireDox scannt der Hauswart das QR-Label und dokumentiert im Browser — ohne Login und ohne App.
Was kostet Software für Brandschutzbeauftragte?
FireDox rechnet pro Gebäude ab: CHF 49, 99 oder 149 pro Gebäude und Monat je nach Gebäudekategorie (S/M/L), plus einmaliges Onboarding von CHF 200 bis 850. Der Einstieg ist als Pilot möglich: eine Liegenschaft pauschal für CHF 250, inklusive Bestandsaufnahme vor Ort und QR-Labels.

Als Pilot testen — eine Liegenschaft, CHF 250.– pauschal

FireDox erfasst den Bestand einer Liegenschaft Ihrer Wahl vor Ort, klebt QR-Labels auf alle Assets und richtet Fristen-Tracking und Mängel-Workflow ein. Das Dossier gehört Ihnen — ohne Folge-Verpflichtung.

Quellen

Stand der Angaben: Juli 2026.